Kilimandscharo – Trekking auf das Dach Afrikas
Schon vor längerer Zeit hatte ich die Idee, den Kilimandscharo, oder genauer gesagt dessen höchsten Gipfel, den Kibo, zu besteigen. Der Kibo ist mit einer Höhe von 5’895 m ü. M. der höchste Berggipfel Afrikas und damit einer der Seven Summits. Natürlich wusste ich nicht, ob ich das überhaupt schaffe, da mein bisheriger Höhenrekord der Gipfel des Chacaltaya nördlich von La Paz in Bolivien war. Dessen Höhe wird oft mit 5’421 m ü. M. angegeben. Auf dem Gipfel des Berges lag jedoch eine Steinplatte mit der Höhenangabe 5’435 m ü. M. Der Chacaltaya ist also mindestens 460 Meter niedriger als der Kilimandscharo. Dazu kommt auch noch, dass wir mit dem Auto fast bis zum Gipfel fahren konnten. Das war also eine ganz andere Erfahrung. Da ich aber auf dem Chacaltaya keine Probleme hatte und ich während der gleichen Reise auch noch den Inka-Trail zum Machu Picchu ohne Probleme gewandert bin, dessen höchster Punkt auf gut 4’200 m ü. M. liegt, war ich optimistisch, die Kilimandscharo-Besteigung zu schaffen. Weitere Erfahrungen auf Höhen über 5’000 m ü. M. machte ich ausserdem im Jahr 2019 in Tibet.
Die erwähnten Reisen habe ich selbstverständlich ebenfalls dokumentiert:
Erlebnisreise durch Tibet, Tage 19 bis 37
Wanderung auf dem Inka-Trail: 5T/4N
Trotz der guten Erfahrungen wollte ich den Kilimandscharo nicht unterschätzen. Da die Reise im Herbst 2026 stattfand, hatte ich den ganzen Sommer Zeit, zu trainieren. Es war ein schöner und heisser Sommer mit Rekordtemperaturen und ich konnte fast jeden freien Tag für eine Bergtour nutzen. Die Tage vor der eigentlichen Reise nutzte ich zudem zur Akklimatisierung.
Mein Lieblingstouranbieter G Adventures bietet diverse Trekkingabenteuer auf den Kilimandscharo an. Unterschiedliche Routen mit oder ohne Safari oder Badeurlaub auf Sansibar im Anschluss an den hoffentlich erfolgreichen Aufstieg auf das Dach Afrikas können gebucht werden. In diesem Fall fand ich aber das Preis-Leistungs-Verhältnis bei «Aktivferien AG» besser, die eine sehr ähnliche Tour anbieten, allerdings nur auf der Maranguroute. Ich hatte mich für das Kilimandscharo-Trekking mit anschliessender Safari im Ngorongoro-Krater und Tarangire-Nationalpark entschieden. Auf das freiwillige Anschlussprogramm in Sansibar habe ich allerdings aus Preis- und Zeitgründen verzichtet. Die Reise dauerte so inkl. An- und Rückreise 14 Tage, genauer gesagt vom 5. September bis 18. September 2026.
Kilimanjaro-Trekking (Aktivferien AG)
Inhalt
Vorbereitungen | Anreise | Marangu | Kilimandscharo | Ngorongoro-Krater | Tarangire-Nationalpark | Heimreise |
Vorbereitungen
Informationsabend in Seuzach
Am 3. Juni 2026 besuchte ich um 20:00 Uhr einen Informationsabend zum Kilimandscharo-Trekking in den Büros von Aktivferien AG im Zentrum Oberwis in Seuzach. Dort traf ich auf weitere Interessierte zur Kilimandscharo-Reise. Einige hatten, wie ich, bereits eine Reise gebucht, andere wollten sich einfach informieren und inspirieren lassen. Den Vortrag hielt Beni Büchi, der sich gerne als Junior-Büchi und Sohn der Firmengründer Hansruedi und Christine Büchi vorstellt. Der Vortrag hatte viel Ähnlichkeit mit dem Informationsvideo, das auch über die Website verfügbar ist, aber die anschliessende Fragerunde war trotzdem sehr hilfreich. Insbesondere wurden einige Fragen zu den Themen Ausrüstung und Packen beantwortet, sodass sich die Teilnahme doch gelohnt hat.
Training
Im Sommer 2026 machte ich mehrere Wanderungen, kürzere und längere, einfachere und schwierigere. Die Motivationen für diese Wanderungen waren unterschiedlich, aber sie haben mir alle als Training gedient. Zwischen dem 25. April 2026 und dem 4. September 2026 machte ich insgesamt 17 Wandertouren und legte damit über 204 Kilometer zu Fuss zurück. Ich überwand dabei etwa 10’970 Höhenmeter aufwärts und stieg etwa 11’640 Höhenmeter hinab. Die längste Wanderung war 24,6 Kilometer lang und führte auf der Via Albula/Bernina vom Bahnhof St. Moritz nach Ospizio Bernina. Die kürzeste Wanderung hingegen war nur 1,8 Kilometer lang. Es war ein kurzer Spaziergang von Nagens Sura nach Segnes in den Gemeinden Flims und Laax in Graubünden. Am meisten Höhenmeter an einem Tag überwand ich am 13. Juli 2026 bei der Wanderung von Giswil nach Melchsee-Frutt via «Zentrum der Schweiz» bei der Älggialp, nämlich ca. 1’870 Höhenmeter. Den gleichen Rekord, aber abwärts, machte ich am 30.07.2026, als ich vom Gross Bigerhorn hinab bis nach St. Niklaus VS lief. Dort lief ich insgesamt 2’270 Höhenmeter abwärts. An diesem Tag erreichte ich übrigens auch den höchsten Punkt dieser Saison, nämlich den Gipfel des Gross Bigerhorns auf 3’626 m ü. M., abgesehen vom Kilimandscharo selbst, dessen Touren in diesen Statistiken nicht berücksichtigt sind.
Akklimatisierung
Vom 1. bis 3. September hatte ich noch gearbeitet. Mein Arbeitgeber war so flexibel, meinen Arbeitsort für diese drei Tage nach Davos zu verlegen, sodass ich zwei Nächte in Davos auf etwa 1’560 m ü. M. schlafen konnte. Am 3. September fuhr ich nach meinem Feierabend von Davos Platz via Filisur, Samedan und Pontresina nach Ospizio Bernina, wo ich um 18:38 Uhr ankam. Dort übernachtete ich im Hotel Bernina Hospiz auf 2’309 m ü. M.
Am nächsten Morgen fuhr ich um 07:15 Uhr mit dem ersten Zug nach St. Moritz und wanderte auf den 3’056 m ü. M. hohen Piz Nair. Hinunter fuhr ich mit Seil- und Sesselbahnen via Corviglia und Marguns nach Celerina. Von Celerina, Cresta Palace, fuhr ich mit dem Bus 602 nach Pontresina, Post. Im nahegelegenen Coop kaufte ich etwas zu essen. Weiter fuhr ich mit Bus 701 nach Bernina Diavolezza und mit der Seilbahn hinauf auf die 2’973 m ü. M. hohe Diavolezza. Hier schlief ich im Berghaus Diavolezza mit Blick auf den Piz Bernina.
Am Morgen des 5. Septembers fuhr ich mit der ersten Seilbahn um 08:20 Uhr hinunter nach Bernina Diavolezza und weiter mit der Bahn via Pontresina, Samedan und Chur nach Hause. Ich erreichte Sargans um 11:27 Uhr.
Anreise
Am selben Tag um 16:27 Uhr nahm ich den Zug nach Zürich HB und weiter zum Flughafen. Ich checkte mein Gepäck ein und ass etwas, bevor ich mich auf den Weg zu den E-Gates machte. Um 21:00 Uhr startete ich mit Flug 737 von Ethiopian Airlines nach Addis Abeba. Das Flugzeug machte nach einer Flugzeit von nur etwa 32 Minuten eine Zwischenlandung in Mailand-Malpensa. Auf diesem ersten Teilstück waren nur wenige Sitzplätze besetzt, das Flugzeug wurde jetzt während dieses rund 1,5-stündigen Stopps aber ziemlich voll. Ich hatte jedoch Glück und der Mittelplatz neben mir blieb frei. Während des Aufenthalts bemerkte ich, dass hinter mir über den Kilimandscharo und die Aktivferien AG gesprochen wurde. Auf meine Nachfrage bestätigte sich, dass wir auf der gleichen Tour sind. So traf ich also meine ersten Mitreisenden.
Der Flug von Mailand nach Addis Abeba dauerte weitere knapp sechs Stunden. Die Landung erfolgte vor 7 Uhr morgens etwas vorzeitig. Wir hatten wenig Zeit, der Anschlussflug Richtung Kilimanjaro International Airport startete um 08:20 Uhr. Der Umstieg verlief aber rasch und problemlos.
Marangu
Tag 1 – Fahrt vom Flughafen nach Marangu
Nach den Einreiseformalitäten trafen wir unsere beiden Fahrer, die nach dem Zoll auf uns warteten. Ich kaufte mir eine lokale SIM-Karte, bevor es um ca. 12:40 Uhr weiterging nach Marangu. Da wir sieben an der Reise teilnehmende Reisende waren, sechs aus der Schweiz und jemand aus Deutschland, fuhren wir mit zwei Fahrern und zwei Jeeps der Firma Leopard Tours. Bereits aus dem Flugzeug konnte ich den Meru und den Kilimandscharo erblicken, da ich auf einem Fensterplatz auf der linken Seite sass, aber jetzt, wenige Minuten nach dem Verlassen des Flughafens, sah ich den Kilimandscharo zum ersten Mal vom Boden aus, allerdings nur aus der Ferne. Wir fuhren auf der südlichen Seite des Berges nach Osten und passierten die Grossstadt Moshi. Sie ist Hauptstadt der Region Kilimandscharo und des Distrikts Moshi. Ausserdem kamen wir vorbei an den Städten und Orten Boma Ng’ombe, Kwasadala und Uchira. Bei Himo bogen wir links ab und fuhren nach Norden bis Marangu, laut Wikipedia eine Stadt mit knapp 40’000 Einwohnern. Nach etwas über zwei Stunden Fahrt erreichten wir Marangu und checkten in der Babylon Lodge für zwei Nächte ein. Sie liegt auf etwas über 1’400 m ü. M.

Tag 1 – Rundgang durch Marangu
Ich nahm eine Dusche, die leider kalt war. Meine Mitreisenden bestätigten aber, dass sie warmes Wasser hatten. Etwa eine halbe Stunde später, um etwa 16:00 Uhr, gab es einen «Snack» in der Lodge, der aber genauso gut ein frühes Abendessen hätte sein können. Wir trafen bei der Ankunft in der Lodge übrigens auf die Bergführer, die uns auch auf den Berg begleiteten. Sie sprachen alle recht gutes Englisch und teilweise sogar Deutsch. Immer wieder hört man das Wort «Achtung!». Die Guides sorgen sich wohl sehr um unsere Sicherheit. Nach dem Snack zeigten uns die Guides ihr Dorf. Wir liefen etwas durchs Grüne, aber auch über den Marktplatz, der heute leer war. Sie versprachen uns aber, dass wir am folgenden Tag zurückkommen werden, wenn mehr Betrieb sei. Der Markt finde zweimal pro Woche statt, meinte Robinson, einer der Guides. Im Anschluss tranken wir ein Bier der Marke «Kilimanjaro» und kehrten zur Lodge zurück, wo es um 19:00 Uhr das Abendessen gab. Es war erneut sehr lecker und es gab ein Buffet.
In der Nacht schlief ich in einem sehr bequemen Bett und holte den verpassten Schlaf der Anreise nach. Ich schlief so gut, wie schon lange nicht mehr.
Tag 2 – Erholungstag in Marangu
Am Morgen trafen wir uns um 10:00 Uhr an der Rezeption der Lodge. Vorher gab es natürlich ein grosszügiges Frühstück. Wir fuhren mit einem Auto nur etwa vier Minuten zu einer Stelle neben dem Marangu Teachers College. Von dort machten wir eine etwa vier Kilometer lange, aber sehr gemütliche Wanderung. Unsere drei Guides erklärten uns einiges über ihr Dorf und die Tier- und Pflanzenwelt, sodass wir für die kurze Distanz doch etwa zwei Stunden benötigten. Wir kamen auch in Kontakt mit lokalen Bauern und Kindern an der Samangu Primary School, die sehr neugierig waren und offenbar gerade Pause hatten. Und sie wollten ihre Englischkenntnisse ausprobieren. Geendet hat unsere Wanderung dann im Kilimanjaro Farmhouse. Im dortigen Garten wachsen Gemüse und exotische Bäume. Dieses Projekt von Aktivferien AG bietet älteren Bergführern einen Job, die hier das Gemüse für die Kilimanjaro-Gäste anpflanzen. Uns wurde das Projekt erklärt und die Gärten gezeigt.
Um 14:00 Uhr waren wir zurück in der Lodge und es gab ein Mittagessen. Danach fuhren wir zurück zum Markt, der heute im Gegensatz zum Vortag sehr belebt war. Es werden viele Lebensmittel angeboten, aber nicht ausschliesslich. Es gibt auch Schuhe und Bekleidung. Am gleichen Ort wie am Vortag tranken wir ein Bier und fuhren dann zurück zur Lodge. Um 19:00 Uhr gab es das Abendessen.

Kilimandscharo
Tag 3 – Erster Kilimandscharo-Trekking-Tag: vom Marangu-Gate zu den Mandarahütten
Heute trafen wir uns um 08:15 Uhr an der Rezeption. Vorher sortierten wir unser Gepäck: eine Tasche für die Träger, eine für das Depot in der Lodge mit den Waren, die ich am Berg nicht brauche, einen Tagesrucksack, den ich selber trage, und die Wertsachen für den Safe in der Lodge. Am Morgen war der Boden nass. Es hat also geregnet in der Nacht und selbst am Morgen hat es noch ein wenig genieselt. Das war aber nicht überraschend, denn heute durchquerten wir die Regenwaldzone, die ungefähr zwischen 1’800 und 2’800 m ü. M. rund um den Kilimandscharo besteht. Die Babylon Lodge befindet sich übrigens in der Kultur- und Buschlandzone zwischen 800 und 1’800 m ü. M. Hier gibt es Ackerland. Auf den fruchtbaren Böden werden vor allem Kaffee, Bananen, Kartoffeln und Mais angebaut.
Es war unser erster Trekkingtag. Wir wurden mit dem Auto von der Babylon Lodge hinauf zum Marangu-Gate gefahren. Das Tor befindet sich auf gut 1’800 m ü. M. und stellt den Eingang zum Kilimandscharo-Nationalpark dar. Der 1’668 Quadratkilometer grosse Nationalpark umfasst das Kilimandscharo-Massiv und wurde 1987 zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Nach einigen Formalitäten konnten wir unsere Wanderung beginnen, die heute vom Marangu-Gate bis zu den Mandarahütten auf etwa 2’720 m ü. M. führte. Wir durchquerten somit fast die gesamte Regenwaldzone und sahen dabei schwarz-weisse Stummelaffen und sogenannte Diademmeerkatzen, die im Englischen «blue monkeys» genannt werden, aber eigentlich eine eher gräuliche Farbe haben. Später machten wir noch eine kurze Wanderung zum Maundi-Krater und kehrten dann zu den Mandarahütten zurück. Auf dieser kurzen Wanderung sahen wir einen Baumschliefer, der ein bisschen wie ein Murmeltier aussieht, aber ganz andere Geräusche macht.

Das Wetter am ersten Trekkingtag war kälter, als ich es erwartet hatte. Zwar konnte man zwischendurch im T-Shirt gehen, ich hatte aber meistens eine dünne Jacke an.
Die Mandarahütten wurden übrigens benannt nach dem 1845 geborenen Häuptling Mandara der Volksgruppe der Chagga. In der Hütte gab es Popcorn und Tee und später ein leckeres Abendessen. Wir schliefen zu dritt in einer Viererhütte.
Tag 4 – Zweiter Kilimandscharo-Trekking-Tag: von den Mandarahütten zu den Horombohütten
Heute starteten wir um 08:00 Uhr nach dem Frühstück. Ziemlich bald erreichten wir die Heide- und Moorlandzone, die etwa von 2’800 bis 4’000 m ü. M. reicht. In dieser Zone wachsen die bekannten Riesensenezien, die vor allem am Kilimandscharo und am Ruwenzorigebirge vorkommen. Am frühen Nachmittag erreichten wir die Horombohütten auf etwa 3’720 m ü. M. Nach dem zur Gewohnheit werdenden Popcorn und Tee wurde uns unser Team vorgestellt. Für uns sieben zahlende Gäste arbeiteten 24 Personen, die meisten davon Träger, aber auch zwei Köche, zwei Kellner und drei Bergführer. Um 18:30 Uhr gab es ein Abendessen.
Das Wetter am zweiten Trekkingtag war heisser, obwohl wir jetzt in grösserer Höhe waren. Wir stellten aber erneut fest, wie schnell sich das Wetter am Kilimandscharo ändert. Von sonnig bis neblig und von warm bis recht kalt wechselte es mehrmals ab, und auch in nur wenigen Minuten. Ich lief zumeist im Langarm-Merinoshirt, teilweise hatte ich sogar die Ärmel zurückgekrempelt. Teilweise war eine Jacke nötig. Zum Mittagessen hatte ich sogar über dem Merinoshirt einen Fleecepullover und eine Jacke getragen. Am Abend in der Hütte ebenso, und draussen trug ich noch die Kappe.
Heute hatten wir, im Gegensatz zum Vortag im Regenwald, einen schönen Blick auf den Kibo und den Mawenzi. Der Kibo war meist gerade vor uns und der Mawenzi zu unserer Rechten. Recht weit oben am Kibo sah man schon die Reste des Heimgletschers, benannt nach dem Schweizer Albert Heim. Ein Grossteil dieses Gletschers ist bereits seit Jahrzehnten verschwunden, trotzdem war er ab Tag zwei fast ständig sichtbar. Der Kilimandscharo besteht aus drei Gipfeln: unserem Ziel, dem Kibo (5’895 m ü. M.), dem Mawenzi (5’148 m ü. M.) und dem Shira (3’962 m ü. M.). Die Erstbesteigung des Kibo gelang dem Deutschen Hans Meyer und dem Österreicher Ludwig Purtscheller am 6. Oktober 1889, also auf den Tag genau 95 Jahre vor meinem Geburtstag. Ludwig Purtscheller wurde ausserdem an diesem Tag 40 Jahre alt. Obwohl der Mawenzi deutlich weniger hoch ist als der Kibo, ist eine Besteigung schwieriger. Sie gelang erstmals am 29. Juli 1912 den Deutschen Fritz Klute und Eduard Oehler.
Leider gab es heute Probleme, da ungewöhnlich viele Menschen in den Horombohütten übernachteten, sodass wir unplanmässig mit einem Massenlager vorliebnehmen mussten.

Tag 5 – Dritter Kilimandscharo-Trekking-Tag: Akklimatisierungstour auf den Kibosattel
In der Nacht hat es leicht geregnet und es wurde recht kalt. Das habe ich festgestellt, als ich auf die Toilette musste. Man ist bei einer solchen Wanderung ein wenig in der Zwickmühle, da es für eine erfolgreiche Akklimatisierung notwendig ist, viel Wasser zu trinken. Gleichzeitig versucht man aber auch, die nächtlichen Toilettengänge zu minimieren, da man dafür immer aus dem warmen Schlafsack raus und in die Schuhe rein muss. Denn Toiletten gibt es in separaten kleinen Hütten, sodass man immer in die kalte Nacht hinaus muss.
Heute war ein Akklimatisierungstag. Unser Ziel war der Kibosattel auf etwa 4’400 m ü. M. Die Stimmung war wegen des Nebels etwas gedämpft. Selbst als wir beim sogenannten Zebrafelsen auf gut 4’000 m ü. M. ankamen, war es noch neblig. Doch dann, auf dem Weg zum Kibosattel, drückte die Sonne durch. Rechts wird der Mawenzi sichtbar und später auf dem Sattel sahen wir den Kibo. Die Kibohütten, die unser Tagesziel des folgenden Tages waren, waren von hier gut sichtbar. Von diesem Aussichtspunkt am Kibosattel sah man fast den gesamten, vor uns liegenden Weg bis zum Uhuru Peak. Ab 4’000 m ü. M. erreichten wir heute auch die vierte Vegetationszone, die alpine Wüstenzone genannt wird.
Später liefen wir zurück zu den Horombohütten. Obwohl sich der Nebel etwas zurückzog und die Sonne bis in tiefere Regionen schien als noch beim Aufstieg, lagen die Horombohütten leider immer noch im Nebel. Kurz nach unserer Rückkehr assen wir um 14:00 Uhr das Mittagessen. Den Rest des Tages konnten wir uns erholen.
Das Abendessen gab es um 19:00 Uhr.

Tag 6 – Vierter Kilimandscharo-Trekking-Tag: von den Horombohütten zu den Kibohütten
Heute starteten wir um 08:00 Uhr nach dem Frühstück. Es war ein wunderschöner Tag, denn die Horombohütten lagen bereits über dem Wolkenmeer. Ab heute sollte es nur noch bergauf gehen, bis wir Uhuru Peak erreichen sollten. Wir stiegen wieder bis zum Kibosattel hoch, jedoch auf einer anderen Route als am Vortag. Wir erreichten auch nicht die gleiche Stelle des Kibosattels, da es sich um ein grösseres Gebiet zwischen Mawenzi und Kibo handelt. Wir assen dort unser Lunchpaket und stiegen dann weiter auf zu den Kibohütten auf etwa 4’700 m ü. M. Die Kibohütten sind die letzten Hütten auf dem Weg zum Gipfel und wir erreichten die Hütten um etwa 13:20 Uhr. Jetzt hatten wir alle mindestens mit leichten Kopfschmerzen zu kämpfen. Um 17:00 Uhr, früher als sonst, gab es ein leichtes Abendessen, da wir früh ins Bett gehen sollten, sodass wir um Mitternacht zum Gipfel aufbrechen konnten.
Bereits um 23:00 Uhr desselben Tages klingelte der Wecker. Wir bereiteten uns vor. Heute zogen wir alles an, was wir extra für diesen Gipfelsturm mitgenommen hatten. Ein Merinoshirt, darüber ein Fleecepullover, dann eine Daunenjacke und zuletzt eine Wind- und Regenjacke, ausserdem ein Paar Fingerhandschuhe und darüber dicke Fausthandschuhe. Dann eine Kappe und darüber die Stirnlampe, da wir im Dunkeln starteten. Natürlich trug ich, wie während des gesamten Trekkings, meine Bergschuhe und meine Trekkinghosen. Obwohl mehrere Hosen empfohlen wurden, hatte ich nur diese dabei, und da ich an den Beinen eigentlich nie friere, hat sich diese Entscheidung später als richtig herausgestellt. Trotzdem würde ich nicht empfehlen, nur eine Hose mitzunehmen. Unser Guide empfahl mehrere Schichten und wir hatten sicherlich Glück, dass es auf dem Kraterrand und dem Gipfel windstill und somit viel wärmer war als gewöhnlich.
Ein grosses Lob muss man auch unseren Bergführern, Köchen und Trägern machen, welche alle ebenfalls bis zu den Kibohütten aufsteigen mussten, teilweise mit schweren Lasten. Unsere Träger trugen bis zu 15 kg Gepäck für jeden von uns und weitere Materialien und Nahrungsmittel den Berg hinauf. Die Bergführer begleiteten uns selbstverständlich bis zum Gipfel. Die Köche und Träger stiegen von den Kibohütten wieder ab bis zu den Horombohütten, wo sie uns später empfingen.

Tag 7 – Fünfter Kilimandscharo-Trekking-Tag: von den Kibohütten auf den Gipfel des Kibo und weiter zu den Horombohütten
Um Mitternacht brachen wir auf. Wie jeden Tag ging einer der Bergführer voraus und wir hinterher. Und wie immer, aber heute ganz besonders, galt das Motto «Pole, Pole», also «langsam, langsam». So steigern sich die Chancen, erfolgreich am Gipfel anzukommen, und wir stiegen heute durch die Nacht auf von rund 4’720 m ü. M. bis zum Uhuru Peak auf 5’895 m ü. M. In dieser Höhe nimmt die Leistung stark ab und Kopfschmerzen und Übelkeit kommen oft vor. Wir stiegen also langsam auf und achteten weniger auf unser Gesamtziel als darauf, den eigenen Rhythmus zu finden. Der Vorteil der Dunkelheit war, dass dieses massive, steile, fast 1’000 Meter hohe Geröllfeld, das wir erklimmen mussten, nicht sichtbar war. So hing jeder seinen Gedanken nach, mal wurde mehr, mal weniger geredet. Ich motivierte mich, indem ich verschiedene Dinge mit bestimmten Höhen verband. Bei 5’000 m ü. M. erreichten wir die arktische Gipfelzone, bei 5’148 m ü. M. überstiegen wir die Höhe des Mawenzis, auch wenn er zu dieser Zeit noch nicht sichtbar war, und bei gut 5’200 m ü. M. machten wir kurz Rast bei der Hans-Meyer-Höhle. Bei etwas über 5’400 m ü. M. übertraf ich meinen bisherigen Höhenrekord auf der Erdoberfläche. Der Anstieg zog sich hin. Immer wieder schauten wir nach oben und sahen Reihen von Stirnlampen, aber auch weiter unten folgten uns weitere Bergsteiger.
Nach etwa sechs Stunden erreichten wir Gilman’s Point, benannt nach dem Briten Clement Gillman, am Kraterrand auf 5’685 m ü. M. Hier waren wir gerade noch pünktlich, um den Sonnenaufgang hinter dem jetzt deutlich unter uns liegenden Mawenzi zu sehen. Wunderschön. Bei Erreichen des Gilman’s Points gilt der Kilimandscharo offiziell als bestiegen, obwohl es nicht der höchste Gipfel ist. Die Kilimanjaro National Park Authority stellt in diesem Fall ein Zertifikat aus. Der wahre Gipfel ist allerdings der Uhuru Peak, und den galt es in diesem Fall für uns noch zu erreichen. Er liegt 210 Meter höher und auf dem Weg dorthin passiert man ausserdem den Stella Point, wo weitere Bergsteiger von anderen Routen dazustossen. Stella Point ist benannt nach Estella (Stella) Latham. Das Erreichen dieses Punktes gilt ebenfalls als erfolgreiche Besteigung. Ab hier und auch auf dem Uhuru Peak war es also ziemlich voll. Spätestens die letzten Meter forderten uns alle, es ging noch vorbei am beeindruckenden, nach Johannes Rebmann benannten Rebmanngletscher. Der Aufstieg war sehr hart, aber dennoch erreichten alle Teilnehmer den Gipfel nach fast 8 Stunden um etwa 07:50 Uhr. Uhuru Peak, der höchste Punkt Afrikas, könnte auf Deutsch übersetzt etwa «Freiheitsspitze» bedeuten, aus dem Suaheli-Wort «uhuru» für «Freiheit» und dem englischen «peak» für «Spitze».

Wir blieben nicht lange auf dem Gipfel. Es machten sich bei mir auch immer stärkere Kopfschmerzen bemerkbar, sodass ich froh war, nach den offiziellen Gipfelfotos mit dem Abstieg zu beginnen. Kurz nach dem Gilman’s Point nahm ich meine zweite Kopfwehtablette. Die erste nahm ich prophylaktisch vor dem Aufstieg mehr als acht Stunden zuvor. Der Abstieg zu den Kibohütten ging schnell. Die 1’200 Höhenmeter vernichteten wir in etwa zwei Stunden und zehn Minuten. In den Kibohütten gab es eine kleine Stärkung, aber wir übersprangen diese Hütten und stiegen am gleichen Tag hinab zu den Horombohütten auf 3’720 m ü. M. Mit jedem Meter wurde das Gehen weniger schwer und der Sauerstoffgehalt in der Luft stieg wieder an. Wir übernachteten ein drittes Mal in den Horombohütten. Dieser Tag war mit Abstand der strengste der sechs Trekkingtage. Wir waren insgesamt über 14 Stunden unterwegs. Die gegangene Distanz lag bei gut 19,1 Kilometern.
Tag 8 – Sechster Kilimandscharo-Trekking-Tag: von den Horombohütten zum Marangu-Gate
Heute war der letzte Trekkingtag. Wir standen um 05:30 Uhr auf und machten uns um 07:00 Uhr nach dem Frühstück auf den knapp 21 Kilometer langen Weg zurück zum Marangu-Gate. Wir stoppten bei den Mandarahütten für ein kurzes, frühes Mittagessen. Vor 13 Uhr erreichten wir den Ausgang des Nationalparks. Wir tranken dort ein Bier und ein paar Leute kauften Souvenirs.
Danach wurden wir zurück zur Babylon Lodge gebracht. Zum ersten Mal seit sechs Tagen konnten wir eine warme Dusche geniessen. In der Nacht erwartete uns ein komfortables Bett. Vorher packten wir noch unser Gepäck für die am nächsten Tag beginnende Safari.
Am Abend fand das sogenannte Trägerfest statt. Die Träger, Bergführer und Köche nahmen teil. Es wurden Lieder gesungen, das bekannteste heisst «Jambo Bwana» und ist z. B. bei Spotify verfügbar vom Interpreten «Safari Sound Band». Der Song wurde ursprünglich Anfang der 1980er-Jahre von Teddy Kalanda Harrison geschrieben und von der kenianischen Band «Them Mushrooms» gesungen. Der Song in kiswahilischer Sprache wird oft von Bergführern und Trägern am Kilimandscharo gesungen, um Wanderer zu motivieren. In Kenia und Tansania erhielt der Song Platinstatus und er wurde unter anderem von Boney M. gecovert. Der Text ist kurz, wird mehrfach wiederholt und oft improvisiert etwas abgewandelt:
Jambo, jambo bwana
Habari gani? Mzuri sana
Wageni wakaribishwa
Kenya yetu, hakuna matata
Am Kilimandscharo hört man eigentlich nur die leicht abgewandelte, folgende Form:
Jambo, jambo bwana
Habari gani? Mzuri sana
Wageni wakaribishwa
Kilimanjaro, hakuna matata
Es ist Tradition, dass die Reisenden den Bergführern und Trägern am Trägerfest ein oder zwei Getränke offerieren. Ausserdem werden in einer Art Tombola Dinge verlost, welche die reisenden Gäste nicht mehr benötigen. Wir hingegen erhielten für unsere erfolgreiche Besteigung ein schönes Zertifikat.
Ngorongoro-Krater
Tag 9 – Fahrt von Marangu zum Ngorongoro-Krater
Heute wurden wir um 07:30 Uhr in der Babylon Lodge abgeholt. Wir fuhren dann innert etwa vier Stunden nach Arusha, wo wir im Restaurant Amani ein Mittagessen serviert bekamen. Ausserdem gab es hier ein weiteres Gepäckdepot, wo wir das Gepäck liessen, das wir auf der Safari nicht brauchten.

Nach dem Essen wurden wir von zwei lokalen, englisch- und deutschsprachigen Guides in zwei Land-Cruiser-Safari-Jeeps abgeholt. Die Fahrt ging dann Richtung Ngorongoro-Krater. Auf dem Weg dorthin machten wir einen ersten Stopp bei einem Aussichtspunkt am Lake Manyara und einen weiteren im «Safariland Tanzania» nur wenige Minuten entfernt. Als wir uns dann bereits innerhalb der Ngorongoro Conservation Area befanden, stoppten wir noch am Ngorongoro Crater Viewpoint. Dort am Kraterrand hat man eine schöne Aussicht in den Krater hinein. Der Krater hat einen Durchmesser zwischen 17 und 21 Kilometern. Der Kraterboden mit dem Lake Magadi in der Mitte liegt auf etwa 1’700 m ü. M., die Kraterkante auf etwa 2’300 m ü. M. Wir erreichten um etwa 17:00 Uhr das Kuhuma Camp nordöstlich des Kraters, wo wir einmal übernachteten.
Tag 9 – Übernachtung im Kuhuma Camp
Das Camp besteht aus mehreren grossen Zelten. Es war luxuriöser, als es auf den ersten Blick schien. Ich hatte mein eigenes Zelt mit drei Betten, einer eigenen Toilette und einer eigenen Dusche, also mit allen Annehmlichkeiten, die man auch aus einem Hotel kennt. Nur eine Heizung gab es nicht, dafür aber sehr warme Decken.
Tag 10 – Safari im Ngorongoro-Krater
Um 08:00 Uhr wurden wir von den zwei gleichen Fahrern wie am Vortag mit ihren beiden Safari-Jeeps beim Kuhuma Camp abgeholt. Wir fuhren heute für eine halbtägige Safari auf den Kratergrund hinab. Im Krater leben permanent etwa 25’000 Grosstiere, darunter alle als «Big Five» benannten Tiere: der Löwe, der Leopard, der Afrikanische Elefant, das Nashorn und der Büffel. Am Vortag bei der Anreise zum Kuhuma Camp hat tatsächlich ein Leopard sehr schnell vor uns die Strasse überquert, zumindest hat das unser Fahrer so gesagt. Das Ganze ging aber so schnell, dass ich ihn nicht sehen konnte. Er meinte nur, dass es ein grosses Glück sei, einen Leoparden zu sehen. Die anderen vier der «Grossen Fünf» konnten wir heute auf der Safari sehen. Das Nashorn sahen wir leider nur aus sehr grosser Entfernung, Büffel sahen wir einige, von nah und fern. Beim Löwen hatten wir grosses Glück: Eine Gruppe von Löwen, ein Männchen, zwei Weibchen und zwei Junge, hatte ein Tier erlegt. Wir sahen die Jagd an sich nicht, aber die Gruppe war beim toten Tier und verteidigte es. Da es so viele Jeeps im Park gibt und sich die Sichtung von Löwen schnell herumspricht, war es hier leider sehr voll. Mindestens 50 Fahrzeuge hatten sich hier versammelt. Später waren wir schon auf dem Weg aus dem Krater, als wir Elefanten sahen. Ich glaubte schon nicht mehr daran, Elefanten zu sehen, da es hier im Krater nicht so viele davon gibt. Wir sahen ausserdem sehr viele und grosse Herden von Zebras und Gnus, ein paar Nilpferde und weitere exotische Tiere.

Beim Verlassen des Kraters passierten wir das Grzimek-Memorial. Der 1934 in Berlin geborene Tierfilmer Michael Grzimek kollidierte am 10. Januar 1959 mit seiner Dornier Do 27 mit einem Geier, stürzte ab und kam dabei ums Leben. Noch am selben Tag wurde er am Rande des Ngorongoro-Kraters begraben.
Vom Ngorongoro-Krater bis zur Tarangire Safari Lodge im Tarangire-Nationalpark fuhren wir etwa 3,5 Stunden.
Tarangire-Nationalpark
Tag 10 – Ankunft im Tarangire-Nationalpark
Nur kurz nach dem Passieren des Tors in den Nationalpark sahen wir zum ersten Mal Giraffen. Im Gegensatz zum Ngorongoro-Krater, wo es keine Giraffen gibt, sieht man sie hier sehr häufig. Wir übernachteten zweimal in der Tarangire Safari Lodge. Die Unterbringung war wieder eine Tented Lodge und somit ähnlich wie am Vortag. Auch hier gab es keine Heizung, aber die Nächte waren deutlich wärmer, sodass ich auch hier nicht frieren musste. Die Lodge war nicht durch einen Zaun von der Wildnis abgetrennt, sodass es im Dunkeln nicht gestattet war, alleine vom Zelt zur Rezeption und umgekehrt zu laufen. Zwar habe ich in unmittelbarer Nähe der Lodge keine gefährlichen Tiere gesehen oder gehört, aber die Soundkulisse in der Nacht war schon einzigartig.
Tag 11 – Safari im Tarangire-Nationalpark
Den nächsten Tag verbrachten wir vollständig im Tarangire-Nationalpark. Am Morgen machten wir eine etwa fünfstündige Safari, am Nachmittag zwischen 15:30 Uhr und 18:00 Uhr eine weitere 2,5-stündige. Im Gegensatz zum Ngorongoro-Krater gibt es im Tarangire-Nationalpark keine Nashörner. Dafür gibt es hier viele Giraffen und auch viel mehr Elefanten, teilweise 10 oder mehr Tiere auf einmal. Auch die Büffel sind hier zahlreicher. Während wir im Ngorongoro-Krater nur vereinzelt Büffel sahen, gab es sie im Tarangire-Nationalpark in Herden von mehreren hundert Tieren. Auch Zebras und Gnus sahen wir wieder recht viele. Ein Highlight am späteren Nachmittag war der Besuch eines Wasserlochs, das die Zebras und Gnus zum Saufen aufsuchten, während gleichzeitig mehrere Elefanten im Wasser planschten. Der Leopard wollte sich leider auch an diesem zweiten Safaritag nicht zeigen.

Um 18:00 Uhr waren wir zurück bei der Lodge, da es gar nicht erlaubt ist, mit den Safarifahrzeugen nach 18:00 Uhr noch im Park herumzufahren. Generell kann man sagen, dass der Tarangire-Nationalpark weniger Besucher hat oder dass sich diese besser im Park verteilen. Zumindest schien es nicht so überfüllt zu sein wie am Vortag.
Heimreise
Heute begann eigentlich schon die Heimreise. Morgens um 08:30 Uhr fuhren wir mit unseren beiden Fahrern zurück zum Restaurant Amani in Arusha, wo wir ein Mittagessen serviert bekamen. Leider war es das exakt gleiche Essen wie drei Tage zuvor, aber dafür vom Buffet. Wir holten unser Gepäck aus dem Depot, das wir drei Tage vorher dort deponiert hatten. Vier der sieben Leute hatten das Anschlussprogramm in Sansibar gebucht. Diese wurden jetzt nach dem Essen zum Flughafen in Arusha gebracht. Die restlichen drei, darunter auch ich, fuhren um 14:00 Uhr zum Kilimanjaro Airport. Dort kamen wir um kurz vor 16:00 Uhr an.
Um 18:10 Uhr flog ich mit Flug 814 von Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und landete dort etwas vorzeitig vor 20:30 Uhr. Kurz nach Mitternacht ging es um 00:15 Uhr mit Flug 736, ebenfalls von Ethiopian Airlines, weiter nach Zürich via Mailand. Um etwa 08:40 Uhr landete ich mit wenig Verspätung in Zürich.
Mehr Bilder zu diesem Beitrag gibt es in meinem Flickr-Profil im Album: Tansania (September 2026).